- Erweiterte Fassung eines Referates, das der Autor auf der wissenschaftlichen Konferenz "Terror -Demagogie - Aggression - Widerstand" in der Nationalen Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald (6./7. Juni 1989) gehalten hat und das in Heft 6/1989 der BZG, S. 791-805, veröffentlicht wurde.
- Deutsche Volkszeitung/die tat, 19. Mai 1989.
- V. Falin: Die Negation der Negation, in: Spiegel spezial. 100 Jahre Hitler, Hamburg 1989, S. 120/121.
- Vorsitzender dieser "Kommission des Kongresses der Volksdeputierten der UdSSR für die politische und rechtliche Bewertung des sowjetisch-deutschen Nichtangriffsvertrages von 1939" war Alexander Jakowlew, Mitglied des Politbüros und Sekretär des ZK der KPdSU. In einem Interview (Prawda, 18. Aug. 1989) nahm er zu den bisherigen Ergebnissen der Arbeit der Kommission Stellung. Deren Einschätzungen des Nichtangriffsvertrages und seiner Weiterungen und Folgen stimmen in allen wesentlichen Punkten mit denen der sowjetisch-polnischen Historikerkommission und den zitierten Auffassungen von Bereskov und Falin überein.
- W. I. Lenin: Rede in der Versammlung der Zellensekretäre der Moskauer Organisation der KPR(B) am 26. Nov. 1920. In: Sämtliche Werke, Bd. XXV, Wien-Berlin 1930, S. 633/634.
- J. Stalin: Rechenschaftsbericht an den XVII. Parteitag über die Arbeit des ZK der KPdSU(B), 26. Januar 1934, Berlin 1949, S. 13-16.
- P. Togliatti (Ercoli): Die Vorbereitung des imperialistischen Krieges und die Aufgaben der Kommunistischen Internationale. 13. u. 14. August 1935. In: VII. Kongress der KI. Referate und Resolutionen, Berlin 1975, S. 192, 212/213, 218.
- J. Stalin: Rechenschaftsbericht an den XVIII. Parteitag über die Arbeit des ZK der KPdSU(B), 10. März 1939, Berlin 1949, S. 8, 12, 15, 18.
- V. J. Sipols: Die Vorgeschichte des deutsch-sowjetischen Nichtangriffsvertrages, Köln 1981, S. 288.
- Polnische Dokumente zur Vorgeschichte des Krieges. Erste Folge, hrsg. im Auftrag des Auswärtigen Amtes, Berlin, 1940, Nr. 3, S. 9.
- Ebenda, S. 18.
- V. Falin, Die Negation der Negation, a.a.O., S. 120.
- So ist in der Moskauer "Isvestija" vom 23. September 1939 eine Karte veröffentlicht, in der die - wie es im Text dazu heißt - "durch die Regierungen Deutschlands und der UdSSR festgelegte Demarkationslinie zwischen den deutschen und sowjetischen Armeen in Polen" eingezeichnet ist, wie sie im Zusatzabkommen vom 23. August vereinbart wurde.
- Zit. nach der Wiedergabe des Zusatzabkommens in: W. Hofer: Die Entfesselung des Zweiten Weltkrieges. Eine Studie über die internationalen Beziehungen im Sommer 1939. Mit Dokumenten, Frankfurt am Main und Hamburg 1967, S. 102/103.
- Zit. nach: Geschichtsfälscher. Aus Geheimdokumenten über die Vorgeschichte des 2. Weltkrieges, Berlin 1953, S. 51.
- Deutsche Volkszeitung/die tat, 19. Mai 1989.
- W. Hofer: Die Entfesselung, a.a.O., S. 103.
- Ebenda, S. 110-118.
- Dazu A. Jakowlew im Prawda-Interview vom 18. Aug. 1989: "Hitler ... unterzeichnete am 25. September 1939 die Direktive Nr. 4, in der er befahl, die Kräfte in Ostpreußen zu konzentrieren, die für eine schnelle Okkupation Litauens ausreichend wären, selbst wenn es bewaffneten Widerstand leisten sollte. So wäre es wahrscheinlich auch geschehen, wäre nicht am 28. September 1939 zwischen Deutschland und der UdSSR der Vertrag über ´Freundschaft und Grenze´ abgeschlossen worden, der die Interessensphäre korrigierte."
- Zit. nach: Internationaler Gerichtshof Nürnberg. Der Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem IMG, Nürnberg, 14. XI. 1945-1. X. 1946, Bd. X, S. 353/354.
- A. Jakowlew zu den Forderungen, die "Vorkriegssituation wiederherzustellen" und den Nichtangriffsvertrag "von Anbeginn an" für ungültig zu erklären: "Wenn man sich auf diesen Standpunkt stellt, müsste der Krieg für ungültig erklärt werden. Ich weiß nur nicht, wo dann die Millionen Menschenleben gezählt werden sollen, die er forderte. ... Es ist noch weiter hergeholt, wenn irgendwelche Zusammenhänge zwischen der heutigen Situation der drei (baltischen) Republiken und dem Nichtangriffsvertrag hergestellt werden."